Ein Wort zum Kunstmuseum
Eine Frage, die immer wieder gestellt wird: “Kann man das Museum überhaupt noch verhindern?”
Man kann, aber natürlich nicht einfach durch eine Kündigung sondern man muss miteinander Reden (Stadt u. Fa. Reisch). Im gegenseitigen Einvernehmen sind andere Projekte vorstellbar. Entgangene Einnahmen/Gewinne der Fa. Reisch sind dann natürlich auszugleichen. Dieser Ausgleich fällt aber nur für einen relativ kurzen Zeitraum an, da ja dann (zeitverzögert) ein anderes Projekt an dieser Stelle realisiert wird.
Hier einige Ideen (von Fachleuten zu überprüfen) :
- Gleiches Gebäude aber mit Fenstern und anderer Raumaufteilung für eine andere Nutzung
- Anderes (Büro-/Verwaltungs-, Schul-)Gebäude an gleicher Stelle (die Fa. Reisch hatte ja vor, hier ein Büro-/Wohngebäude zu erstellen)
- Verkauf des Museumsgrundstücks an die Stadt, vorläufig keine Bebauung
- …
Wie gesagt nur möglich, in kooperativer Absprache mit Fa. Reisch und bei Übernahme entstandener finanzieller Nachteile für Reisch durch die Stadt, was für die Stadtkasse aber immer noch deutlich günstiger wäre.
Um Klarheit und Offenheit in die Kostensituation zu bekommen, schlage ich ein 2-3monatiges Moratorium vor. In dieser Zeit wird eine realistische und professionelle Budgetplanung für das Kunstmuseum erstellt, vorgestellt und diskutiert. Für die Bürger besteht dabei die Möglichkeit, diese Planung zu begleiten (Agendagruppe!).
Anschließend entscheidet der Gemeinderat, ob der Oberbürgermeister mit der Fa. Reisch Verhandlungen über eine Vertragsänderung/-kündigung aufnehmen soll.