die Stadtpolitik der vergangenen Jahre ist gekennzeichnet durch Investitionen in Großprojekte, mit denen man sich in der Region zu profilieren versuchte. Die Stadt (wir?) sieht sich selbst gerne als DIE Shopping- und Veranstaltungsmeile in der Region.
Diese Politik hat in der jetzige Wirtschaftskrise zu einer überproportionalen Verschuldung der Stadt Ravensburg geführt, die “Ratenzahlungen” der alten und neuen Kredite werden die Haushalte dieses Jahr und in den Folgejahren außerordentlich beeinträchtigen. Trotzdem will man nicht Weiterlesen »
Bei einer Wahlbeteiligung von über 52% haben rd. 66% der Konstanzer den Bau des KKH abgelehnt. Da die Gegner das notwendige Quorum von 15.189 Stimmen mit knapp 21.000 Stimmen klar übertroffen haben, ist der Gemeinderat in den nächsten drei Jahren an dieses Votum gebunden.
So viel Demokratie hätte man sich in Ravensburg bei der Diskussion um das Kunstmuseum auch gewünscht.
Was machen Städte, die Geld haben – Beispiel Biberach, 100 Millionen Euro Rücklage – sie bauen eine neue Realschule (Kosten ca. 30 Mio. Euro). Was machen Städte, die Schulden haben wie Konstanz oder Ravensburg: sie bauen neue Musen- und Veranstaltungstempel mit Krediten und hohen Folgekosten.
Wie wir heute (6.3.2010) in der Schwäbischen lesen können, wird sich der Gemeinderat am kommenden Montag wieder mit dem Thema befassen. Ebenfalls zu lesen ist: “Vergangene Woche ist das Thema nichtöffentlich im technischen Ausschuss erneut behandelt worden.” Warum (wieder) nichtöffentlich, waren die Details derart delikat oder persönlicher Natur, dass man die Öffentlichkeit ausschließen musste? Gab es Gespräche mit den Veitsburg-Agendagruppen? Welche Meinung haben die Agendagruppen zu den Vorschlägen, die am Montag im Gemeinderat diskutiert werden? (weiterlesen…)
beschreibt Frau Birgit Kölgen in ihrem Lei(d)tartikel am 4.3.2010 auf Seite 1 in der Schwäbischen Zeitung.
Unter anderem liest man “So ist im oberschwäbischen Ravensburg derzeit eine agressive Debatte über das Kunstmuseum entbrannt [...]” und “Nicht nur die Kostenkalkulation ziehen die Gegner hämisch in Zweifel [...]“
Wer lesen kann möge lesen, wer schreiben kann möge schreiben, denn am Ende des Artikels heißt es: “Schreiben Sie uns Ihre Meinung”.
Eine Frage, die immer wieder gestellt wird: “Kann man das Museum überhaupt noch verhindern?”
Man kann, aber natürlich nicht einfach durch eine Kündigung sondern man muss miteinander Reden (Stadt u. Fa. Reisch). Im gegenseitigen Einvernehmen sind andere (weiterlesen…)
Wem gehört eine Stadt, wer bestimmt was geschehen soll – und wer nicht? Wer bekommt was – und wer nicht? “Die Stadt als Beute”: lesen Sie das Buch zum Thema und Sie werden erstaunt sein.
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